HP hat in San Francisco nun endlich sein lange erwartetes Tablet vorgestellt. Das Gerät, das den Namen Touchpad trägt, ist mit der neuen Version 3.0 von HPs Betriebssystem WebOS ausgestattet. Das technische Highlight ist eine induktive Ladetechnik, bei welcher der Akku des Touchpads mit einem optional erhältlichen Dock kabellos aufgeladen werden kann. Selbiges Dock ermöglicht zudem die Kommunikation mit WebOS-Smartphones.

Das HP-Tablet hat ein 9,7 Zoll großes Multitouch-Display mit einer Auflösung von 1.024 x 768 Pixeln. Im Inneren arbeitet der neueste Snapdragon-Prozessor von Qualcomm, also eine Dual-Core-CPU mit 1,2 Gigahertz. Der Prozessor wird durch einen 1.024-MB-Arbeitsspeicher ergänzt. Weiterhin gehören ein Beschleunigungssensor, ein elektronischer Kompass und eine 1,3-Megapixel-Front-Kamera zur Ausstattung. Je nach Modell beträgt der interne Speicher 16 oder 32 GB. Das Tablet soll mit und ohne UMTS erhältlich sein, wobei die Version mit UMTS auch ein GPS-Modul zur Positionsbestimmung enthalten wird.

Das 760 Gramm schwere Touchpad wurde für Sommer 2011 angekündigt. Die Versionen mit 3G und 4G sollen zu einem noch späteren Zeitpunkt folgen. Präzisere Informationen gab HP bislang leider noch nicht preis. So ist auch vollkommen unbekannt, was die Geräte kosten sollen.

Dell hat bekanntgegeben, dass die Serien 5000 und 6000 der Modellreihe Latitude E um vier Business-Notebooks und ein Tablet erweitert werden sollen. Die Notebooks unterscheiden sich vor allem in den Prozessoren und dem Display.

Das E5420 (14 Zoll) und das E5520 (15,6 Zoll) sollen mit Dual-Core-Prozessoren ausgestattet sein, das E6420 (14 Zoll) und das E6520 sollen hingegen auch mit einem Quad-Core zu haben sein. Die E6000-Modelle werden optional auch mit Touchscreen erhältlich sein. Die Touchscreens funktionieren mit Multitouch und haben eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln. Die Geräte der Reihe E6000 besitzen einen Erweiterungsschaft („E Modular Bay II“), in dem beispielsweise ein Brenner oder ein Zusatzakku Platz finden kann. Die neuen Serien sollen mit Intels korrigierten Chipsätzen ausgeliefert werden. Zu dem Tablet möchte Dell noch keine Informationen preisgeben. Bekannt ist nur, dass es sich um ein 10-Zoll-Tablet handeln wird, das unter Windows läuft.

Die Notebooks E5420, E5520, E6420 und E6520 werden bereits im März 2011 auf den Markt kommen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll dann auch das Tablet folgen. Zu den Preisen der neuen Geräte äußerte sich Dell bisher nicht. Die beiden neuen Serien sollen außer mit Windows 7 auch mit vorinstalliertem Windows Vista zu haben sein.

Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas war es bereits angekündigt worden, nun hat LG weitere Informationen zu seinem neuen 3D-Tablet veröffentlicht. Das G-Slate wird unter der gestern vorgestellten Android-Version 3.0 “Honeycomb“ laufen und wartet auch sonst mit einer umfangreichen Ausstattung auf.

Ein auf 1GHz getakteter Tegra2-Prozessor sorgt für die Rechenpower, 32GB interner Speicher stehen zur Verfügung. Das G-Slate verfügt über ein 8,9 Zoll großes und 3D-fähiges Multitouch-Display mit einer Auflösung von 720 p. Um den 3D-Effekt beispielsweise bei Filmen zu erreichen ist eine Farbfilterbrille nötig. Aufnahmen von 3D-Fotos und Videos in Full-HD-Auflösung sind ebenfalls möglich. Die rückseitig verbaute Kamera bringt fünf Megapixel, außerdem ist eine 2-Megapixel-Frontkamera für Videotelefonie an Bord.

Das LG G-Slate wird noch dieses Frühjahr auf den Markt kommen. Zunächst allerdings nur in den USA. Ob und wenn ja wann es nach Deutschland kommt ist bisher ebenso wenig bekannt wie der Preis des Android-Tablets.

Das norwegische Elektronik-Portal Amobil.no hat Informationen über ein neues Tablet aus dem Hause HTC zugespielt bekommen. Das Portal berichtet, dass es sich dabei um ein sieben Zoll großes Gerät namens HTC Flyer handelt, das mit 1.024 x 600 Bildpunkten auflöst.

Wie auch beim Smartphone HTC Desire HD soll der Snapdragon-Prozessor MSM8255-SoC von Qualcomm für die Rechenarbeit sorgen. Der Arbeitsspeicher umfasst ein Gigabyte. Persönliche Daten und das Betriebssystem werden auf der vier Gigabyte großen Festplatte gespeichert. Als Betriebssystem soll Android 2.3 vorinstalliert sein. Da diese Version jedoch noch nicht für Tablets optimiert ist, setzt HTC zusätzlich auf eine hauseigene Nutzeroberfläche, die etwas abgeändert, auch bei seinen Smartphones zum Einsatz kommt. Weiterhin sind zwei Kameras in das Gerät eingebaut: Eine 1,2-Megapixel-Webcam auf der Vorderseite, sowie eine Kamera mit fünf Megapixeln und LED-Blitz auf der Rückseite. Außerdem unterstützt das HTC Flyer UMTS und HSPA und integriert einen HDMI- sowie einen DLNA-Anschluss.

Das HTC Flyer soll auf dem Mobile World Congress offiziell präsentiert werden. Der Termin für den Marktstart ist für März geplant. Zu einem Preis machte der Hersteller noch keine Angaben.

Toshiba hat auf der Consumer Electronics Show den Nachfolger des Tablet-PCs Folio 100 vorgestellt. Das Folio 100 konnte jedoch keine großen Verkaufserfolge feiern. Beim Nachfolger, dessen Modellname noch unbekannt ist, will Toshiba es nun besser machen und stellt heute eine offizielle Promotion-Website für das neue Gerät ins Netz.

Angetrieben wird das Tablet von einem Nvidia Tegra 2-Chip. Beim Betriebssystem setzt Toshiba auf Android 3.0 Honeycomb. Das Breitbild-Display (16:10) misst zehn Zoll und verfügt über eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln. Die Speicherkapazität ist noch nicht bekannt. Allerdings soll diese mittels microSD-Speicherkarte vergrößert werden können. Für die Internetverbindung sorgt ein W-LAN-Modul. An Anschlüssen bietet das Tablet einen mini-USB- und einen USB 2.0-Anschluss, eine HDMI-Schnittstelle und einen SD-Kartenslot. Für den Audioausgang sorgen eine Kopfhörerbuchse und zwei integrierte SRS-Stereolautsprecher. Zwei Kameras sind ebenfalls vorhanden. Eine fünf Megapixel-Kamera mit Autofokus auf der Rückseite und eine Frontkamera mit zwei Megapixeln für Videotelefonie.

Der mitgelieferte Akku soll für eine lange Laufzeit sorgen und im Gegensatz zum Apple iPad vom Anwender ausgetauscht werden können. Das Toshiba-Tablet soll im Frühling auf dem Markt erscheinen. Eine Angabe zum Preis gibt es bislang noch nicht.

AOC, bekannt für Monitore und Fernseher, will nun den Tablet-Markt mit einem eigenen Gerät erobern. Das Tablet AOC Breeze soll mit dem Betriebssystem Android arbeiten und die potenziellen Kunden durch einen besonders günstigen Preis ansprechen.

Das Tablet verfügt über einen acht Zoll großen resistiven Touchscreen. Die Auflösung beträgt 800 x 600 Bildpunkte. Dreht man das Display, so sorgt ein Gyroskop dafür, dass die Bildschirminhalte ebenfalls gedreht werden. Im Inneren arbeitet ein Prozessor des chinesischen Herstellers Rockchip mit 600 Megahertz. Der Arbeitsspeicher umfasst 256 Megabyte. Der vier Gigabyte große Festspeicher kann bei Bedarf mittels microSD-Karte vergrößert werden. Eine Internetanbindung kann das Breeze über W-LAN herstellen. Mit externen Geräten lässt es sich über einen USB 2.0-Anschluss verbinden. Der integrierte Lithium-Ionen-Akku mit 4.500 mAh soll eine Betriebszeit von rund 12 Stunden beim Musikhören und sechs Stunden bei Videowiedergabe ermöglichen.

Das AOC Breeze soll im Mai oder Juni auf den Markt kommen. Die UVP des Herstellers liegt bei 160 Euro. Ein Tablet mit einem zehn Zoll großen Bildschirm soll bereits in Planung sein. Dazu gibt es jedoch noch keine technischen Daten.

Im Internet sind erste Informationen zu zwei neuen Tablet-PCs von Hewlett Packard aufgetaucht. Der Hersteller hatte bereits angekündigt, neue WebOS-Geräte vorzustellen. Die Tablets mit den Codenamen Topaz und Opal werden vermutlich darunter sein.

Das Topaz, mit einer Bildschirmdiagonale von neun Zoll und das sieben Zoll große Opal verfügen über eine Frontkamera und einen USB-Anschluss. Drei Lautsprecher sollen ebenfalls vorhanden sein, die in der vertikalen, wie in der horizontalen Position für Stereosound sorgen. Auf Knöpfe verzichtet der Hersteller komplett, die Tablets werden ausschließlich über Touchgesten bedient. Weitere technische Details gibt es bislang nicht, aber es ist bekannt, dass das Topaz mit W-LAN und 3G und 2012 auch mit LTE auf den Markt kommen soll. Die Rückseite der Tablets ziert sowohl ein HP- als auch ein Palm-Logo.

Am 9. Februar sollen die Tablet PCs neben weiteren Neuentwicklungen offiziell vorgestellt werden. Mit einem Release kann man aber nicht vor Mitte des Jahres rechnen. Denn die Massenproduktion soll erst im Juni starten. Zu einem Preis gibt es ebenfalls noch keine Angaben.

Laut einem Bericht der New York Times könnte es bald die zweite Generation von Windows-basierten Tablet-PC’s geben. Die Zeitung berichtete unter Berufung auf Microsoft Insider über neue Endgeräte die bereits auf der Consumer Electronics Show (CES) vorgestellt werden könnten, sie sollen unter anderem von Samsung und Dell gefertigt werden. Die Hightech-Messe wird im Januar in Las Vegas stattfinden.

Zu den einzelnen Geräten ist allerdings bisher wenig Konkretes bekannt. Das Samsung-Tablet soll wohl über ein circa zehn Zoll großes Display und eine Herausziehbare Tastatur verfügen. Es soll den Maßen und dem Design des iPads recht nahe kommen, lediglich etwas dicker dürfte es werden, was wohl auf die Tastatur zurückzuführen ist. Ein weiterer Unterschied ist, dass zur Zielgruppe künftig auch Business-Kunden gehören sollen, die neben Web-Surfen und Zeitunglesen auch Office-Programme auf ihrem Tablet nutzen wollen.

Spekuliert wird ebenfalls über das Betriebssystem. Einige Stimmen halten es für möglich, dass schon auf der CES eine Demoversion von Windows 8 gezeigt werden könnte, andere gehen davon aus, dass eine mobil optimierte Version von Windows 7 zum Einsatz kommt.

Kno erweitert den Tablet-Markt um das neue Kno Textbook. Das Tablet besteht aus zwei 14-Zoll-Displays, die durch ein Scharnier miteinander verbunden sind und sich wie ein Buch öffnen lassen.

Die beiden Touchscreens haben eine Auflösung von 1.440 x 900 Bildpunkten. Die Anwendungen werden in Farbe dargestellt und können sich über beide Displays erstrecken. Für die Widergabe von Fotos und Videos kann man ein Display nach hinten klappen und das zweite im Querformat halten. Medienberichten zufolge kann das Kno Textbook auch als Notizblock fungieren. Dabei kann man mit einem Stift Anmerkungen in einem digitalen Buch auf dem einen Display vornehmen und auf dem anderen im Notizbuch eintragen. Streicht man mit dem Finger über das Display wird automatisch umgeblättert. Über den Kno Bookstore kann man sich neben herkömmlichen E-Books auch Lehrbücher herunterladen. Das soll besonders für Studenten ein Kaufargument sein. Die Hardware-Basis des Kno Textbook bildet ein Tegra-Prozessor T200, der mit einer Taktrate von einem Gigahertz arbeitet. Als Betriebssystem ist Ubuntu 9.10 vorinstalliert. Optional steht ein 16 oder 32 Gigabyte großer Festspeicher zur Verfügung. Der Arbeitsspeicher umfasst eine Kapazität von 512 Megabyte. Ins Internet gelangt man über W-LAN. Externe Verbindungen kann das Gerät via Bluetooth 2.0 und Micro-USB eingehen. Im weiteren Lieferumfang sind ein Kopfhöreranschluss, ein Mikrophon und ein Beschleunigungssensor enthalten.

Eine Akkuladung soll für eine Betriebszeit von rund sechs Stunden halten. Ende Dezember soll man das Kno Textbook bereits bestellen können und ab Januar 2011 kann es ausgeliefert werden. Des Weiteren soll es dann eine Version mit nur einem Touchscreen geben. Dieser misst laut Hersteller ebenfalls 14 Zoll und ist damit größer als die bereits erhältlichen Tablet-PCs. Zu den Preisen gibt es bislang keine Angaben.

Der koreanische Hersteller Samsung plant für das kommende Jahr einen neuen Tablet-PC. Wie das französische Technik-Blog blogeee.net erfahren haben will, soll das Tablet den Namen Samsung Gloria tragen und sich durch eine vollwertige QWERTZ-Tastatur von seiner Konkurrenz abheben.

Neben der herausziehbaren Tastatur soll die Bedienung auch über Touchgesten möglich sein. Das berührungsempfindliche Display verfügt laut blogeee.net über eine Bilddiagonale von zehn Zoll. Im Inneren soll ein Prozessor arbeiten, der auch in Notebooks zum Einsatz kommt. Dabei könnte es sich um einen Intel Atom-Prozessor oder um einen AMD Tablet-Chip handeln. Den Medienberichten zufolge soll eine Version von Microsofts Betriebssystem Windows 7 vorinstalliert werden. Da Windows 7 bisher noch nicht für die Bedienung von Touchscreens optimiert wurde, wird Samsung es vermutlich um eine fingerfreundliche Oberfläche erweitern. Zudem soll im Gehäuse des Tablets eine Frontkamera für Videotelefonie integriert sein. Weitere Details zum Samsung Gloria sind bisher noch nicht bekannt.

Das Slider-Tablet soll Anfang 2011 offiziell vorgestellt werden und im März oder April auf den Markt kommen. Zu welchem Preis es erhältlich sein wird, ist noch unbekannt.