Der koreanische Hersteller LG hat nun Details für die europäische Version seines 9-Zoll-Tablets LG „G-Slate“ bekanntgegeben. In Europa soll dieses unter dem Namen LG Optimus Pad erscheinen. Das Highlight des Tablets sind zwei 5-Megapixel-Kameras, die im Zusammenspiel 3D-Aufnahmen ermöglichen.

Für die nötige Rechenleistung sorgt Nvidias Dual-Core-Prozessor Tegra 2 T250 mit 1 GHz Taktung. Das 9-Zoll-Display bietet eine Auflösung von 1.280 x 768 Pixel. Die zwei 5-Megapixel-Kameras auf der Rückseite des Gerätes zeichnen 3D-Videos bei einer Auflösung von 720p auf. Die 3D-Filme können über einen HDMI-Ausgang an andere Endgeräte weitergeleitet werden. Das Optimus Pad deckt die wichtigsten europäischen UMTS-Frequenzen ab und unterstützt zusätzlich WLAN nach 802.11b/g/n (2,4 GHz). Beim Betriebssystem setzt LG auf Googles Android 3.0 (Honeycomb).

Das 636 Gramm schwere Optimus Pad soll laut Hersteller im zweiten Quartal 2011 erscheinen. Es soll deutlich teurer sein als vergleichbare Geräte. Das Tablet wird mit einem internen Speicher von 32 Gigabyte angeboten.

Viewsonic hat auf dem MWC offiziell ein neues Tablet vorgestellt. Das ViewPad 10 Pro soll unter dem Betriebssystem Android 2.2 laufen. Zudem ist auch das Desktop-PC- und Notebook-Betriebssystem Windows 7 Professional installiert.

Mit dem doppelten Betriebssystem sollen vor allem Business-Kunden angesprochen werden, die mit Windows-Business-Anwendungen arbeiten wollen und trotzdem nicht auf das Android-Unterhaltunsgangebot verzichten möchten. Das Multitouch-fähige ViewPad verfügt über einen 10-Zoll-Touchscreen mit einer Auflösung von 1.024 x 600 Pixel und LED-Hintergrundbeleuchtung. Im Inneren arbeitet Intels neue Atom-CPU „Oak Trail“ mit einer Taktrate von 1,5GHz. Datenverbindungen können über UMTS, WLAN und Bluetooth hergestellt werden. Für Video-Chats steht eine 1,3-Megapixel-Frontkamera zur Verfügung. Das Tablet ist mit einem internen Flash-Speicher von 32 Gigabyte ausgestattet.

Laut Viewsonic soll das ViewPad 10 Pro vermutlich im zweiten Quartal 2011 in den Handel kommen. Ob und wann es ein Update auf das Tablet-Betriebssystem Android 3.0 „Honeycomb“ geben wird, ist unbekannt.

HP hat in San Francisco nun endlich sein lange erwartetes Tablet vorgestellt. Das Gerät, das den Namen Touchpad trägt, ist mit der neuen Version 3.0 von HPs Betriebssystem WebOS ausgestattet. Das technische Highlight ist eine induktive Ladetechnik, bei welcher der Akku des Touchpads mit einem optional erhältlichen Dock kabellos aufgeladen werden kann. Selbiges Dock ermöglicht zudem die Kommunikation mit WebOS-Smartphones.

Das HP-Tablet hat ein 9,7 Zoll großes Multitouch-Display mit einer Auflösung von 1.024 x 768 Pixeln. Im Inneren arbeitet der neueste Snapdragon-Prozessor von Qualcomm, also eine Dual-Core-CPU mit 1,2 Gigahertz. Der Prozessor wird durch einen 1.024-MB-Arbeitsspeicher ergänzt. Weiterhin gehören ein Beschleunigungssensor, ein elektronischer Kompass und eine 1,3-Megapixel-Front-Kamera zur Ausstattung. Je nach Modell beträgt der interne Speicher 16 oder 32 GB. Das Tablet soll mit und ohne UMTS erhältlich sein, wobei die Version mit UMTS auch ein GPS-Modul zur Positionsbestimmung enthalten wird.

Das 760 Gramm schwere Touchpad wurde für Sommer 2011 angekündigt. Die Versionen mit 3G und 4G sollen zu einem noch späteren Zeitpunkt folgen. Präzisere Informationen gab HP bislang leider noch nicht preis. So ist auch vollkommen unbekannt, was die Geräte kosten sollen.

Dell hat bekanntgegeben, dass die Serien 5000 und 6000 der Modellreihe Latitude E um vier Business-Notebooks und ein Tablet erweitert werden sollen. Die Notebooks unterscheiden sich vor allem in den Prozessoren und dem Display.

Das E5420 (14 Zoll) und das E5520 (15,6 Zoll) sollen mit Dual-Core-Prozessoren ausgestattet sein, das E6420 (14 Zoll) und das E6520 sollen hingegen auch mit einem Quad-Core zu haben sein. Die E6000-Modelle werden optional auch mit Touchscreen erhältlich sein. Die Touchscreens funktionieren mit Multitouch und haben eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln. Die Geräte der Reihe E6000 besitzen einen Erweiterungsschaft („E Modular Bay II“), in dem beispielsweise ein Brenner oder ein Zusatzakku Platz finden kann. Die neuen Serien sollen mit Intels korrigierten Chipsätzen ausgeliefert werden. Zu dem Tablet möchte Dell noch keine Informationen preisgeben. Bekannt ist nur, dass es sich um ein 10-Zoll-Tablet handeln wird, das unter Windows läuft.

Die Notebooks E5420, E5520, E6420 und E6520 werden bereits im März 2011 auf den Markt kommen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll dann auch das Tablet folgen. Zu den Preisen der neuen Geräte äußerte sich Dell bisher nicht. Die beiden neuen Serien sollen außer mit Windows 7 auch mit vorinstalliertem Windows Vista zu haben sein.

Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas war es bereits angekündigt worden, nun hat LG weitere Informationen zu seinem neuen 3D-Tablet veröffentlicht. Das G-Slate wird unter der gestern vorgestellten Android-Version 3.0 “Honeycomb“ laufen und wartet auch sonst mit einer umfangreichen Ausstattung auf.

Ein auf 1GHz getakteter Tegra2-Prozessor sorgt für die Rechenpower, 32GB interner Speicher stehen zur Verfügung. Das G-Slate verfügt über ein 8,9 Zoll großes und 3D-fähiges Multitouch-Display mit einer Auflösung von 720 p. Um den 3D-Effekt beispielsweise bei Filmen zu erreichen ist eine Farbfilterbrille nötig. Aufnahmen von 3D-Fotos und Videos in Full-HD-Auflösung sind ebenfalls möglich. Die rückseitig verbaute Kamera bringt fünf Megapixel, außerdem ist eine 2-Megapixel-Frontkamera für Videotelefonie an Bord.

Das LG G-Slate wird noch dieses Frühjahr auf den Markt kommen. Zunächst allerdings nur in den USA. Ob und wenn ja wann es nach Deutschland kommt ist bisher ebenso wenig bekannt wie der Preis des Android-Tablets.

Die Einsteigermarke von Acer, eMachines, bringt ein neues Notebook mit einer Bildschirmdiagonale von 15,6 Zoll auf den Markt. Bislang hat der Hersteller auf seiner Website noch keine Angaben zu dem Gerät gemacht, allerdings ist bekannt, dass es den Modellnamen eMachines 644-C52G50Mnkk trägt.

Medienberichten zufolge ist eine AMD C-50 Accelerated Processing Unit mit zwei Kernen für die Rechenarbeit zuständig. Sie verfügt über eine Taktrate von einem Gigahertz und beherbergt eine AMD Radeon HD 6250-Grafikeinheit. Zwei Gigabyte DDR3-Arbeitsspeicher sowie eine Festplatte mit einer Speicherkapazität von 500 Gigabyte komplettieren die Hardware-Ausstattung. Beim Betriebssystem setzt der Hersteller auf Windows 7 Home Premium. Weiterhin verfügt das Notebook über einen HDMI-Port und ein W-LAN-Modul. Weitere technische Details sind noch nicht bekannt.

Wann das eMachines 644 auf den Markt kommt, ist bislang unklar. Es soll vermutlich für etwas mehr als 400 Euro zu haben sein. Der Hersteller gewährt eine Garantie von zwei Jahren.

Das norwegische Elektronik-Portal Amobil.no hat Informationen über ein neues Tablet aus dem Hause HTC zugespielt bekommen. Das Portal berichtet, dass es sich dabei um ein sieben Zoll großes Gerät namens HTC Flyer handelt, das mit 1.024 x 600 Bildpunkten auflöst.

Wie auch beim Smartphone HTC Desire HD soll der Snapdragon-Prozessor MSM8255-SoC von Qualcomm für die Rechenarbeit sorgen. Der Arbeitsspeicher umfasst ein Gigabyte. Persönliche Daten und das Betriebssystem werden auf der vier Gigabyte großen Festplatte gespeichert. Als Betriebssystem soll Android 2.3 vorinstalliert sein. Da diese Version jedoch noch nicht für Tablets optimiert ist, setzt HTC zusätzlich auf eine hauseigene Nutzeroberfläche, die etwas abgeändert, auch bei seinen Smartphones zum Einsatz kommt. Weiterhin sind zwei Kameras in das Gerät eingebaut: Eine 1,2-Megapixel-Webcam auf der Vorderseite, sowie eine Kamera mit fünf Megapixeln und LED-Blitz auf der Rückseite. Außerdem unterstützt das HTC Flyer UMTS und HSPA und integriert einen HDMI- sowie einen DLNA-Anschluss.

Das HTC Flyer soll auf dem Mobile World Congress offiziell präsentiert werden. Der Termin für den Marktstart ist für März geplant. Zu einem Preis machte der Hersteller noch keine Angaben.

Der Notebook-Hersteller MSI hat mit dem CR650 ein neues Modell auf Basis von AMDs Fusion-Prozessor vorgestellt. Die CPU Zacate E350 soll mit zwei Kernen und einer Taktrate von 1,6 Gigahertz arbeiten und trotzdem sehr energiesparend sein.

Das CR650 bietet ein 15,6 Zoll großes spiegelndes Display mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten sowie LED-Hintergrundbeleuchtung. Bei der Festplatte kann sich der potenzielle Kunde zwischen einer Speicherkapazität von 250, 320 oder 500 Gigabyte entscheiden. Der Umfang des Arbeitsspeichers ist noch nicht bekannt. Es soll sich aber um den Typ DDR3 handeln. Als Betriebssystem kommt Windows 7 Home Premium zum Einsatz. Als Grafiklösung dient eine HD-fähige Radeon 6310. An Anschlussmöglichkeiten bietet das Notebook drei USB 2.0-Anschlüsse, einen HDMI-Port, einen vier-in-eins-Kartenleser und einen VGA-Anschluss. Die Verbindung zum Internet kann es über W-LAN und Gigabit-LAN aufnehmen. Eine 720p-WebCam ist ebenfalls vorhanden, mit der man hochauflösende Videogespräche führen kann.

Aufgrund des AMD-Fusion-Prozessors, der normalerweise in Subnotebooks und Tablets zu finden ist, soll das Notebook eine besonders lange Akkulaufzeit mitbringen. Über die genaue Leistungsstärke gibt es aber keine Informationen. Wann das Notebook im Handel verfügbar sein wird, ist noch unbekannt. Zum Preis liegen ebenfalls noch keine Angaben vor.

AOC, bekannt für Monitore und Fernseher, will nun den Tablet-Markt mit einem eigenen Gerät erobern. Das Tablet AOC Breeze soll mit dem Betriebssystem Android arbeiten und die potenziellen Kunden durch einen besonders günstigen Preis ansprechen.

Das Tablet verfügt über einen acht Zoll großen resistiven Touchscreen. Die Auflösung beträgt 800 x 600 Bildpunkte. Dreht man das Display, so sorgt ein Gyroskop dafür, dass die Bildschirminhalte ebenfalls gedreht werden. Im Inneren arbeitet ein Prozessor des chinesischen Herstellers Rockchip mit 600 Megahertz. Der Arbeitsspeicher umfasst 256 Megabyte. Der vier Gigabyte große Festspeicher kann bei Bedarf mittels microSD-Karte vergrößert werden. Eine Internetanbindung kann das Breeze über W-LAN herstellen. Mit externen Geräten lässt es sich über einen USB 2.0-Anschluss verbinden. Der integrierte Lithium-Ionen-Akku mit 4.500 mAh soll eine Betriebszeit von rund 12 Stunden beim Musikhören und sechs Stunden bei Videowiedergabe ermöglichen.

Das AOC Breeze soll im Mai oder Juni auf den Markt kommen. Die UVP des Herstellers liegt bei 160 Euro. Ein Tablet mit einem zehn Zoll großen Bildschirm soll bereits in Planung sein. Dazu gibt es jedoch noch keine technischen Daten.

Acer erweitert seine Aspire-Serie um weitere Modelle, die vom Einsteigernotebook bis zum High-End-Gerät reichen. Mit der neuen Intel Sandy Bridge- oder der Brazos-Plattform von AMD sollen sie am Markt überzeugen. Alle Geräte verfügen über einen 15,6 Zoll großen Bildschirm und arbeiten mit Windows 7 Home Premium in der 64 Bit-Version.

Das neue Flaggschiff nennt sich Aspire Ethos 8950G und soll dank des Mobile Core i7-Prozessors von Intel sowie der Grafikkarte AMD Radeon HD6850 besonders leistungsstark sein. Daten werden auf einer 750 Gigabyte großen Festplatte gespeichert. Der Arbeitsspeicher lässt sich auf bis zu 16 Gigabyte erweitern. Weiterhin bietet das Gerät einen Blu-ray-Player. Der Ethos 8950G ist ab sofort im Handel erhältlich.

Die neue Mittelklasse bilden die Geräte der x750-Serie. Im Inneren arbeitet Intels Sandy-Bridge-Plattform - welcher Prozessortyp hier zum Einsatz kommt, ist jedoch unbekannt. Bei der Grafikeinheit hat man die Wahl zwischen einer GeForce GT 540M und einer GeForce GT 520M. Über den HDMI-Anschluss kann man Bilder und Videos auf einen Fernseher übertragen. Die x750-Serie soll im Februar auf dem Markt erscheinen.

Bei der neuen 5253-Serie vereint der AMD-Fusion Prozessor die CPU, die GPU und die Hardwarebeschleuniger auf einem Chip. Für die Grafik ist die auf dem Chip gespeicherte AMD Radeon HD 6470M mit einer Speicherkapazität von 512 Megabyte zuständig. Optional kann man sich zwischen einem AMD E-350- oder einem C-50-Prozessor entscheiden. Zudem bieten die Notebooks eine WebCam. Sie sind wahlweise in den Farben Schwarz, Braun oder Rot, ebenfalls ab Februar erhältlich.